What a nice performance!





Es ist nun schon zu einer guten Tradition geworden, dass unsere Schüler je nach Altersgruppe eine Aufführung des White Horse Theatre in englischer Sprache besuchen, so auch am 20. Juni 2012 die Klassenstufen 5-7.
An diesem Tag stand das Stück „ A slug in the shoe“ auf dem Programm. Gut vorbereitet durch die Fachlehrer machten sich Schüler und Lehrer also auf den Weg ins Humboldt Gymnasium, mit dem Wissen, dass nicht nur „ snail“ Schnecke bedeutet, sondern es sich bei „ slug“ um eine Nacktschnecke handelt. Aber was sollte die mit den Irrungen und Wirrungen einer beginnenden Liebesbeziehung zu tun haben? .... Na mal sehen….

Uns erwarteten vier Schauspieler in den Rollen einer alleinerziehenden Mutter mit Tochter und eines ebenso einsamen Vaters mit Sohn. Beide Minifamilien lebten Tür an Tür in einem Mietshaus. Mutter und Vater sollten sich bald begegnen und damit nahm das Spiel seinen Lauf. Es kam, was kommen musste…beide verliebten sich ineinander und dachten schon bald an Familienzusammenführung. Aber sie hatten die Rechnung ohne die Kinder gemacht.

Megan( 13 Jahre alt) fand Jungen blöd, kindisch und faul und Luke (ebenfalls 13) seinerseits war der Ansicht, dass Mädchen langweilige Streberinnen sind, die bei Problemen immer gleich heulten und überhaupt - man kann nichts mit ihnen anfangen. Was sollte nun aber werden, wenn sie beide bald Geschwister würden – nein das ging ja nun gar nicht. Also musste Plan A her. Der lautete: Eltern auseinander bringen mittels Stinkbombe und Furzsack, was auch gelang, aber die Liebe war erst einmal stärker, die Eltern ließen nicht voneinander.

Was soll’s, Plan B gab’s ja auch noch: Heimliches Verstecken, Beobachten der Eltern, Mutters Kuchen mit Tabasco übersprüht und Vaters Wein – den extra Guten – gegen Essig ausgetauscht. Der Höhepunkt jedoch war …. a slug in the shoe….., als eine Schnecke in Mutters Schuh steckte, die diese dann dem Publikum vor die Nase hielt. Der Essig wurde aus dem Weinglas im Raum versprüht, zum Glück kam nicht auch noch der Kuchen geflogen….
Gaudi und Lachen auf beiden Seiten, bei Schülern und Schauspielern. Die Stimmung war toll, das Englisch war verständlich gesprochen, sogar die begleitenden Nichtfachlehrer konnten ihre Englischkenntnisse verbessern. Ist doch toll, oder?
Wer wenig verstanden hatte, konnte dann im Unterricht bei der Auswertung nochmals nachfragen, zur Zufriedenheit von uns Englischlehrern waren das aber nur wenige Schüler.

Ja und übrigens, Plan B funktionierte dann am Ende doch nicht. Die Eltern konnten sich zwar erst nicht mehr riechen, aber Megan musste bei Luke übernachten, da die Mutter sie ausgesperrt hatte. Die Eltern finden beide Kinder in Lukes Bett und haben die Geschichte so verstanden, dass Luke und Megan beste Freunde seien und sie diese Freundschaft nicht auseinander bringen dürfen. Sie wollten es noch einmal miteinander versuchen, um die Kinder nicht zu entzweien.
Aber….irgendwie haben Luke und Megan als Junge und Mädchen ihre Meinung geändert, so schlecht sind doofe Jungs und zickige Mädchen wohl doch nicht und man kann zumindest prima Pläne aushecken und realisieren, auch wenn sie manchmal nach hinten losgehen.

Die nächste Theatervorstellung in englischer Sprache kommt bestimmt und da sind sich alle einig….besser und lustiger kann man Englisch nicht lernen und anwenden.

Ein Dankeschön gilt den Schülern der Klasse 8b, die für den Auf- und Abbau sorgten. Weiterhin möchten wir uns beim Humboldt-Gymnasium Radeberg bedanken, das uns auch für diese Vorstellung seine Aula als würdigen Spielort zur Verfügung stellte.

Text:Monika Fuchs, Fotos: Heiko Heinze
Fachlehrer Englisch





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