3. Comenius-Meeting für Pestalozzischüler in Satu Mare, Rumänien – eine Studienreise mit vielen Überraschungen






Von 2012 bis 2014 nimmt unsere Schule an einem Comeniusprojekt mit sechs weiteren europäischen Schulen aus Polen, Rumänien, Spanien, Bulgarien, Italien und der Türkei teil. Das gemeinsame Arbeiten steht unter dem Titel: „Take nothing but pictures, leave nothing but footprints, kill nothing but time.”
Nachdem wir im April Gastgeber für das zweite Meeting waren, führte uns die Fahrt zum dritten Comenius-Meeting in das fast 1000 Kilometer entfernte Satu Mare im Nordwesten von Rumänien.
Ein Euro-Ticket der Deutschen Bahn für nur 39 Euro erlaubte es uns, dieses Mal sogar sechs Schüler mitzunehmen anstatt wie geplant nur vier. Mit bangem Blick fuhren wir am Montag morgen der Moldaumetropole Prag entgegen. Die furchtbaren Zerstörungen entlang des Flusses ließen bereits am Montag erahnen, was Pirna, Dresden und Meißen in wenigen Tagen erwarten würde. Mit drei Stunden Verspätung erreichten wir Budapest, von wo aus die Reise mit einem eigens für uns organisierten Kleinbus weiter ging . Müde aber auch froh, das Ziel dennoch erreicht zu haben, fielen unsere Schülerinnen gegen halb drei in ihre Betten.

Nach circa vier Stunden Schlaf startete der erste Projekttag in Rumänien, bei dem bedrohte Tierarten im Mittelpunkt standen. Etesia Zimmermann, Lisa-Marie Bürger, Helena Gehrke, Saskia Sulzer, Susanne Lösel und Seline Rüthrich aus den Klassenstufen 7 bis 9 präsentierten die Ergebnisse aus Deutschland. Im Vorfeld des Besuches hatten die Schüler in ihren Ländern Mini-Projekte zur Thematik durchgeführt und Bücher, Broschüren oder Präsentationen erstellt.
Begleitet wurden unsere Schüler von Frau Göttermann und Frau Kämpf, die bei der fachlichen Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite standen sowie vom Projektleiter Herrn Heinze.

Aufmerksam verfolgten die Teilnehmer die englischsprachigen Ausführungen unserer Schülerinnen zu den „endangered species“.
Gemeinsam entstand im Workshop eine große Europakarte mit den bedrohten Arten in den Teilnehmerländern.
Aber nicht nur in den Workshops wurde Englisch gesprochen, sondern auch in den Familien und unterwegs. Nahezu überall mussten unsere Schüler praktisch anwenden, was sie theoretisch im Unterricht gelernt hatten. Aber auch für die begleitenden Biologie/Chemielehrerinnen diente die englischsprachige Umgebung der Auffrischung ihrer Sprachkenntnisse.

Beim Empfang des Bürgermeisters der Stadt Satu Mare wurde vor laufenden Kameras deutlich, welchen hohen Stellenwert dem gemeinsamen Projekt vor allem von rumänischer Seite zugemessen wird.
Höhepunkt des Meetings war der Besuch in einem rumänischen Tierheim für Hunde. Die oft einseitige Berichterstattung in den deutschen Medien ließ Schlimmstes befürchten. Ca. 300 Hunde begrüßten uns mit lautem Gebell.


Fortsetzung folgt.





Fotos und Text: Heiko Heinze



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