Hastings 2010 – A Trip to Remember



Pünktlich um 20.00 Uhr am 28.11.2010 starteten wir unsere Reise nach Hastings. 169 Schüler und 11 Begleiter freuten sich auf erlebnisreiche Tage.
Ohne große Schwierigkeiten fuhren wir Richtung Calais, um mit der Fähre nach Dover überzusetzen. Berichte aus der Heimat kündeten vom Schneefall. Wir fühlten uns glücklich, nicht ahnend, dass der Schnee uns noch einmal einholen würde.
Nach einer für einige Schüler nicht so angenehmen Überfahrt (das Schiff schaukelte doch schon) erreichten wir Dover Castle für einen kurzen Zwischenstopp. Unser nächster Halt war Canterbury. Hier hatten nun alle Schüler Zeit, sich ausreichend die Beine zu vertreten, die ersten Sprachbarrieren zu überwinden und Kleinigkeiten einzukaufen. Schließlich erreichten wir Hastings und die Schüler wurden gegen 17.30 Uhr von ihren Gastfamilien in Empfang genommen.
Nach einer Mütze voll Schlaf ging es am Dienstag (30.11.2010) nach London. Schon waren die ersten 3 Schneeflocken gefallen und einige Schulen geschlossen. Mit etwas Verspätung kamen wir in London an. Bei einer Stadtrundfahrt verschafften wir uns einen Überblick und waren plötzlich mitten in der Demonstration englischer Studenten. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir den Tower, den jeder auf eigene Faust erkunden konnte. Nun sollte das Highlight des Tages folgen – London Eye. Aber der Schnee und die Kälte machten uns einen Strich durch die Rechnung. Das London Eye wurde auf unbestimmte Zeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. Etwas frustriert starteten wir gen Hastings und schon wieder machte uns der Schnee das Leben schwer. Chaotische Verkehrszustände (In England hat man keine Winterreifen und ein Winterdienst existiert nicht) führten dazu, dass 2 unserer Busse nach ca. 4 h Hastings erreichten (normal sind 2h) und die anderen 2 Busse um 3.00 Uhr am nächsten morgen ankamen.
Die nächsten 2 Tage waren wir in Hastings „gefangen“. Nichts ging mehr und nach heißen Diskussionen wurden in Absprache mit allen Beteiligten, die Ausflüge abgesagt. Uns ging die Sicherheit unserer Kinder vor, so schade es auch für die Kinder und Jugendlichen war.
Am 2.Tag unserer „Gefangenschaft“ gelang es uns nach stundenlangen Telefonaten viele unserer Schüler an einem Einkaufszentrum zu sammeln und einen Besuch der Schmugglerhöhlen zu organisieren. Die meisten der Kinder zeigten Verständnis und einige waren sogar froh, mehr Zeit mit der Gastfamilie verbringen zu können.
Am Freitag wurden die Koffer gepackt (zwischenzeitlich wurde schon davon geredet, 2 Tage länger bleiben zu müssen) und wir starteten Richtung Heimat. Nach einem Zwischenstopp im Outletcenter Ashford kamen wir ca. 16.00 Uhr in Folkestone an, um durch den Tunnel Richtung Heimat zu fahren. Aufgrund der chaotischen Zustände der vorherigen Tage (Flughäfen geschlossen, Autobahnen gesperrt, Züge fuhren nicht) mussten wir auch hier 3 h warten, um auf unseren Zug zu kommen.
Mit ca. 2 h Verspätung erreichten wir Radeberg. Eltern schlossen ihre Kinder in die Arme, alle waren heil und gesund. Eine außergewöhnliche Reise mit vielen Überraschungen ging zu Ende.
Noch ein Wort zum Schluss. Ich möchte mich bei allen Schülern bedanken, die trotz ausgefallener Ausflüge geduldig waren. Vielen Dank auch an Frau Manske, Frau Schäfer und
Frau Nitzsche, die mich 24 h am Tag unterstützten und Nerven wie Drahtseile hatten.
Ein großer Dank an unsere Fahrer von Pulsnitztal Reisen (Mihaly, Andre, Rene, Uwe, Thomas, Nico, Frank, Manfred), die dafür gesorgt haben, dass wir Hastings am Freitag sicher verlassen konnten.

A. Oehme
Groupleader Hastings




Copyright © 2005 - 2017 Impressum webdestination cms