5. Meeting in Ruse - Bulgarien



Einmal Ruse und zurück- Eindrücke von Zarenstadt, Plumpsklos und neuen Freundschaften




In der Woche vom 25.11. bis zum 30.11.2013 fand das 5. Meeting im Rahmen des Comeniusprojektes in Bulgarien statt. Hauptthema des Treffens in Ruse war die Bodenverschmutzung sowie Möglichkeiten, dieser entgegenzuwirken.
Erstmalig konnten die Reiseteilnehmer unserer Schule buchstäblich in die Luft gehen, mussten dafür allerdings ziemlich zeitig aus den Federn. Unser Sammeltaxi hupte schon um 3:30 Uhr am Montagmorgen. Von Berlin- Tegel aus startete dann eine Maschine nach Bukarest. Hier warteten bereits Taxis, die uns in sehr sportlichem Fahrstil bis Ruse fuhren.
Unsere Gastgeber sorgten für einen herzlichen Empfang, so dass sich unsere Aufregung und Nervosität schnell legte. Rasch wurden die Schüler bei ihren Gastfamilien heimisch und konnten sich am Nachmittag von den Reisestrapazen erholen. Natürlich fiel uns auf, dass die Straßen und Häuser in Ruse einfacher wirkten als bei uns, aber in den Wohnungen war alles modern und freundlich eingerichtet.
Auch in der Schule entdeckten wir vieles, was uns von daheim bekannt vorkam, aber auch Dinge, die uns fremd erschienen. So wurde der Eingang der Schule von einem Wachdienst kontrolliert und über Kameras die Etagen beobachtet. Sehr gewöhnungsbedürftig waren auch die Toilettenanlagen, die aus einer in den Boden eingelassenen Öffnung bestanden. Gut, dass unsere Lehrer ihre Unterkunft gleich um die Ecke hatten.
Am Dienstag begann das Arbeitsprogramm. Nach einem kurzen Empfang beim Bürgermeister boten die Schüler der Gastschule in Ruse ein unterhaltsames Showprogramm. Für jedes der Teilnehmerländer hatten sie einen landestypischen Beitrag erarbeitet- da wurde „O sole mio“ geschmettert, ein spanischer Flamenco vorgeführt oder ein Stück von Beethoven auf dem Keyboard dargeboten. Die geplante Stadtbesichtigung konnte wegen des anhaltenden Schneefalls nicht stattfinden, so dass wir alternativ die Kunstgalerie von Ruse besuchten. An nachfolgenden Tagen lernten wir die Stadt Ruse genauer kennen und konnten auch das historische Museum der Stadt besichtigen.
Alle Gasteltern boten den Schülern in den freien Stunden ein abwechslungsreiches Programm- Ruse bei Nacht, Besuch eines Einkaufszentrums oder das Kennenlernen der Hobbies der Gastgeberkinder- Langeweile kam zu keiner Stunde auf.
Natürlich wurden im Verlauf der Woche auch gearbeitet. In Workshops stellten alle Teilnehmerländer ihre Präsentationen zum Thema Bodenverschmutzung vor. Gemeinsam mit den Schülern aus den anderen sechs Ländern arbeiteten wir in kleineren Gruppen an Plakaten, gestalteten Bilder aus Naturmaterialien und standen in der Turnhalle bei zünftigen Volleyballspielen unseren Mann. Hier waren auch unsere Lehrer aktiv gefordert, die trotz des einen oder anderen Kilos zuviel in die grünen Schultrikots schlüpften und die Bälle übers oder ins Netz schmetterten.
Eine Reise in die bulgarische Geschichte führte uns am Donnerstag nach Veliko Tarnovo, der alten bulgarischen Zarenstadt. Besonders die Kinder aus Südeuropa fanden den noch immer reichlich vorhandenen Schnee allerdings ebenfalls sehr reizvoll, so dass am Ende vor historischer Kulisse eine Schneeballschlacht tobte. Absolutes Highlight für alle Schüler war der anschließende Besuch bei McDonalds, den die Gastgeber als Überraschung vorbereitet hatten.
Viel zu schnell verging die Zeit. Bereits am Freitag reisten die ersten Delegationen wieder nach Hause. Wir verabschiedeten uns am Samstag von unseren Gastgebern. Dank ihrer liebevollen Betreuung fiel der Abschied nicht immer leicht, die eine oder andere Träne kullerte.
Melanie aus der 10b fasste diese Woche treffend zusammen: “,,Ich war zum Anfang sehr nervös, aber auch gespannt, hatte ein wenig Heimweh und musste mich auf manche Dinge einstellen, die anders als zu Hause sind. Aber ich habe nette, freundliche Menschen und deren Kultur kennengelernt. Ich konnte neue Freundschaften schließen und vielfältige Erfahrungen sammeln."
Nach einer ereignisreichen Woche und einer mitunter abenteuerlichen Heimreise trafen alle Mitglieder unserer Delegation am späten Samstagabend kurz vor Mitternacht wieder in Dresden ein, wo die Familien bereits warteten.
Wir sind froh und stolz, dass wir an diesem Meeting teilnehmen konnten und werden diese Erfahrungen immer in Erinnerung behalten.






4. Meeting in Verona - Italien



Spuren hinterlassen in Italien




Rückblick auf den Schulbesuch von Schülern der Pestalozzischule Radeberg in Verona
Nachdem unsere Schule vom 08.-13. April 2013 Gastgeber für das zweite Meeting im Rahmen des Comenius-Schulaustauschprogrammes war, reisten nun 8 Schülerinnen der Klassenstufen 8- 10 und 3 Lehrer zum 4. Ar-beitstreffen nach Verona (Italien).
Das Comenius-Programm dient dazu, Kindern und Jugendlichen aus 7 europäischen Ländern die Zusammen-arbeit an einem Umweltschutzprojekt zu ermöglichen und ihre Fremdsprachenkenntnisse im Fach Englisch praxisbezogen anzuwenden. Außerdem können die Schüler durch ihren Aufenthalt in Gastfamilien viel über das Gastgeberland erfahren und Freundschaften knüpfen.
Im Mittelpunkt der Workshops im Rahmen der italienischen Projektwoche (30.9.-4.10.) stand der Schutz des Waldes. Außerdem stellten alle Schulen ihre Arbeitsergebnisse seit dem letzten Arbeitstreffen in Satu Mare, Rumänien vor.

Christina Helle aus der Klasse 10 b berichtet als eine der Teilnehmerinnen von ihren Eindrücken:
In meiner Familie war während des 2. Projektmeetings an unserer Schule ein rumänischer Austauschschüler zu Gast. Als wir ihn bei uns begrüßten, war er sehr aufgeregt. Genauso habe ich mich gefühlt, als wir nach einer langen Bahnfahrt abends in Verona ankamen. Unsere Gastfamilien warteten bereits auf uns. Einige Familien hatten Schilder gemalt, auf denen unser Name stand und andere, wie zum Beispiel meine Gasteltern, kamen auf zu und sprachen uns direkt an. Alles außer dem Wort „ciao“ war neu für mich.
Meine Gastfamilie wollte mit mir in einem kleinen, schwarzen Auto nach Hause fahren, aber sie hatten nicht mit meinem “Monster-Koffer” gerechnet, in den ich alles Mögliche gestopft hatte. Während der Fahrt erzählte mir meine Gastmutter Wissenswertes über Verona und beeindruckte mich mit ihren Fahrkünsten im Gewirr der schmalen Straßen. Zuhause angekommen, zeigte sie mir stolz ihre Wohnung und wir saßen noch bei Tee und Kuchen zusammen.
Am nächsten Tag hatte ich es eilig, unsere italienische Partnerschule kennen zu lernen. Nach der offiziellen Eröffnung des Treffens und der Präsentation der Ergebnisse aus dem vorangegangenen Treffen in Rumänien nahmen wir am Unterricht in unterschiedlichen Klassen teil. So wurde ich in einer Deutsch lernenden Klasse zum „Lehrer“ und durfte die italienischen Schüler in meiner Muttersprache unterrichten. Das war ein groß-artiges Erlebnis. Danach packten wir tatkräftig an und pflanzten im Schulhof Bäume und Sträucher.
Am Mittwoch unternahmen wir eine Wanderung an der Etsch entlang zur Villa Buri, einem Naturschutzzentrum Veronas und beschäftigten uns mit der Pflanzenwelt der Region und deren Erhaltung.
Das Highlight unseres Aufenthaltes war die Fahrt nach Venedig am Donnerstag. Ich werde diese Stadt niemals vergessen- die Masken, die Gondeln, der Markusplatz und der Blick vom Wasser auf die alten Palazzi. Venedig ist einfach phantastisch.
Der letzte Tag endete mit einem Empfang beim Bürgermeister Veronas und einer anschließenden Stadtführung durch die Altstadt mit dem berühmten Haus der Julia. Auf der Farewell-Party am Abend feierten dann alle den gelungenen Verlauf der Woche.
Die Worte des Projekt-Mottos „Take nothing but photos, leave nothing but footprints, kill nothing but time!” erinnern mich an meine wunderbare Zeit in Italien. So fiel es mir sehr schwer, meinen neuen Freunden auf Wiedersehen zu sagen.
Ich finde, das Comenius-Projekt ist eines der besten Projekte, an denen ich bisher teilgenommen habe und eine einmalige Erfahrung für mich, ich habe meine „Fußspuren“ in Italien hinterlassen.
Im Namen aller Schüler möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die uns diese Projektteilnahme ermöglich-ten.








3. Meeting in Satu Mare - Rumänien



Vom 03.-06. Juni 2013 nahm eine Delegation unserer Schule am dritten Treffen im Rahmen dieses Comenius-Projektes teil.

Hier finden Sie einige Erlebnisberichte unserer Teilnehmerinnen:


Buna ziua!
(Meine Woche in Rumänien)



Buna ziua! - Das heißt „Guten Tag“ auf Rumänisch. Dies und noch viel mehr lernte ich in meiner Gastfamilie in Rumänien.
Anfangs war es aufregend in eine Familie zu kommen, die einem vollkommen fremd ist. Doch schnell freundete ich mich mit allen Familienmitgliedern an. In der Schule und in der Freizeit lernte ich dann auch die Freunde meines Gastkindes kennen. Wir redeten über unsere Freunde, Schule und was wir und sie von den jeweilig anderen Ländern wussten.
Ich unterhielt mich oft mit meinen Gastgebern. Auch, wenn diese fast kein Englisch sprechen konnten, tauschten wir uns über meine Familie, Freizeit, Arbeiten und vieles mehr aus.


Ich habe eine wichtige Erfahrung gemacht: auch wenn wir aus verschiedenen Ländern kommen, unterschiedlich aufgewachsen sind und eine andere Sprache sprechen, sind wir doch alle gleich. Wir haben unsere Familie und Freunde, die uns bei allem helfen und unterstützen. Durch das Comenius-Projekt lernten wir nicht nur viel Interessantes zum Thema Umweltschutz, sondern wir hatten auch die Möglichkeit, eine freundliche Familie kennenzulernen und mit dieser den typischen rumänischen Alltag zu erleben.

Susanne Lösel, Klasse 8a
Teilnehmerin am Comenius-Meeting
in Satu Mare, Rumänien








Ein tierisches Erlebnis im Rahmen des Comenius-Projektes
3. Comenius-Treffen in Satu Mare (03.- 08. Juni 2013)



Im Rahmen des Comenius-Projektes der Pestalozzi Mittelschule Radeberg waren sechs Schülerinnen und drei Lehrer eine Woche zu Gast in Satu-Mare in Rumänien.
In dieser Zeit hatten wir viele interessante Erlebnisse. Ein besonders emotionales war der Besuch des rumänischen Tierheims „Asiociatia FREE LIFE“. Dort werden u.a. Hunde betreut, die kein zu Hause haben. Erst fanden wir es toll, aber als wir die Hunde mit ihren Verletzungen und Behinderungen sahen, waren wir sehr erschrocken und fragten uns, was ist mit den Hunden bloß geschehen? Dann erklärte man uns, dass diese Hunde von der Straße kommen und sehr schlimme Erlebnisse hinter sich haben. Ein Höhepunkt dieses Besuches war, dass jedes „Länderteam“ einen Welpen auswählen durfte, ihm einen Namen geben konnte und danach wurde durch eine Wahl abgestimmt, welcher zur Adoption für unsere Gastgeberschule „Lucian Blaga“ ausgewählt wird.

Wir nannten unseren Hund KARL. Leider bekam er zu wenig Stimmen. Als Sieger ging der Hund Sascha des rumänischen Teams aus dem Rennen.
Mein persönlich ergreifendes Erlebnis war die Begegnung mit einem niedlichen, klitzekleinen, süßen Welpen, der auf meine Hand passte.

Eine Hundepflegerin bot mir an, diesem Hündchen einen Namen zu geben. Nach kurzer Überlegung taufte ich ihn Tweety. Am liebsten hätte ich Tweety mit nach Hause genommen.

Diese bewegenden Tage in Rumänien werden mir ewig in Erinnerung bleiben.


Etesia Zimmermann, Klasse 7a
Teilnehmerin am Comenius-Meeting
in Satu Mare, Rumänien









1. Meeting in Lgota Górna - Polen



Vom 12.-15. November 2012 nahm eine Delegation unserer Schule am ersten Treffen im Rahmen dieses Comenius-Projektes teil.

Die Schüler stellten in einem gemeinsamen Workshop ihr Land, ihre Schule und Umweltprobleme der Region in Form einer PowerPoint-Präsentation vor, natürlich auf Englisch.



Einen umfassenden Eindruck vom 1. Meeting erhalten Sie, wenn Sie die PDF-Datei am Ende dieser Seite öffnen oder ==> HIER <== klicken.

Zeitungsbericht zum 1. Meeting hier



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1. Meeting Polen
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