Radeberg - Oberschule
Pestalozzi Oberschule Radeberg

4. Meeting in Verona - Italien

Spuren hinterlassen in Italien

Rückblick auf den Schulbesuch von Schülern der Pestalozzischule Radeberg in Verona
Nachdem unsere Schule vom 08.-13. April 2013 Gastgeber für das zweite Meeting im Rahmen des Comenius-Schulaustauschprogrammes war, reisten nun 8 Schülerinnen der Klassenstufen 8- 10 und 3 Lehrer zum 4. Ar-beitstreffen nach Verona (Italien).
Das Comenius-Programm dient dazu, Kindern und Jugendlichen aus 7 europäischen Ländern die Zusammen-arbeit an einem Umweltschutzprojekt zu ermöglichen und ihre Fremdsprachenkenntnisse im Fach Englisch praxisbezogen anzuwenden. Außerdem können die Schüler durch ihren Aufenthalt in Gastfamilien viel über das Gastgeberland erfahren und Freundschaften knüpfen.
Im Mittelpunkt der Workshops im Rahmen der italienischen Projektwoche (30.9.-4.10.) stand der Schutz des Waldes. Außerdem stellten alle Schulen ihre Arbeitsergebnisse seit dem letzten Arbeitstreffen in Satu Mare, Rumänien vor.

Christina Helle aus der Klasse 10 b berichtet als eine der Teilnehmerinnen von ihren Eindrücken:
In meiner Familie war während des 2. Projektmeetings an unserer Schule ein rumänischer Austauschschüler zu Gast. Als wir ihn bei uns begrüßten, war er sehr aufgeregt. Genauso habe ich mich gefühlt, als wir nach einer langen Bahnfahrt abends in Verona ankamen. Unsere Gastfamilien warteten bereits auf uns. Einige Familien hatten Schilder gemalt, auf denen unser Name stand und andere, wie zum Beispiel meine Gasteltern, kamen auf zu und sprachen uns direkt an. Alles außer dem Wort „ciao“ war neu für mich.
Meine Gastfamilie wollte mit mir in einem kleinen, schwarzen Auto nach Hause fahren, aber sie hatten nicht mit meinem “Monster-Koffer” gerechnet, in den ich alles Mögliche gestopft hatte. Während der Fahrt erzählte mir meine Gastmutter Wissenswertes über Verona und beeindruckte mich mit ihren Fahrkünsten im Gewirr der schmalen Straßen. Zuhause angekommen, zeigte sie mir stolz ihre Wohnung und wir saßen noch bei Tee und Kuchen zusammen.
Am nächsten Tag hatte ich es eilig, unsere italienische Partnerschule kennen zu lernen. Nach der offiziellen Eröffnung des Treffens und der Präsentation der Ergebnisse aus dem vorangegangenen Treffen in Rumänien nahmen wir am Unterricht in unterschiedlichen Klassen teil. So wurde ich in einer Deutsch lernenden Klasse zum „Lehrer“ und durfte die italienischen Schüler in meiner Muttersprache unterrichten. Das war ein groß-artiges Erlebnis. Danach packten wir tatkräftig an und pflanzten im Schulhof Bäume und Sträucher.
Am Mittwoch unternahmen wir eine Wanderung an der Etsch entlang zur Villa Buri, einem Naturschutzzentrum Veronas und beschäftigten uns mit der Pflanzenwelt der Region und deren Erhaltung.
Das Highlight unseres Aufenthaltes war die Fahrt nach Venedig am Donnerstag. Ich werde diese Stadt niemals vergessen- die Masken, die Gondeln, der Markusplatz und der Blick vom Wasser auf die alten Palazzi. Venedig ist einfach phantastisch.
Der letzte Tag endete mit einem Empfang beim Bürgermeister Veronas und einer anschließenden Stadtführung durch die Altstadt mit dem berühmten Haus der Julia. Auf der Farewell-Party am Abend feierten dann alle den gelungenen Verlauf der Woche.
Die Worte des Projekt-Mottos „Take nothing but photos, leave nothing but footprints, kill nothing but time!” erinnern mich an meine wunderbare Zeit in Italien. So fiel es mir sehr schwer, meinen neuen Freunden auf Wiedersehen zu sagen.
Ich finde, das Comenius-Projekt ist eines der besten Projekte, an denen ich bisher teilgenommen habe und eine einmalige Erfahrung für mich, ich habe meine „Fußspuren“ in Italien hinterlassen.
Im Namen aller Schüler möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die uns diese Projektteilnahme ermöglich-ten.